Schriftlicher Lehrgang

Die Lektionen im Überblick

Lektion 1
Was Sie über die rechtlichen Anforderungen für Technische Dokumentationen wissen sollten

  • Vertragsrechtliche Anforderungen
  • Anforderungen aus der Produkthaftung
  • Anforderungen aus dem Produktsicherheitsrecht
  • Bestimmungsfaktor EG-Richtlinien, z.B. 2006/42 (neue MaschRiLi)
  • Zusammenwirken von Normen und Rechtsvorschriften
  • Persönliche Verantwortlichkeit in rechtlicher Hinsicht
  • Management rechtlicher Anforderungen
  • Internationale Rechtsaspekte

Jens-Uwe Heuer, Rechtsanwalt und Partner, Kanzlei Herfurth & Partner

Lektion 2
Wie Sie technische Inhalte und Informationen ermitteln und verteilen

  • Informationsanalyse der Geschäftsprozesse von der Entwicklung bis zum Service
  • Betriebliche Informationsinfrastruktur
  • Dokumentenstruktur
  • Informationsengineering in der Technik
  • Produktergonomie: Die Planung der Informationen am Produkt
  • Erweiterte Sicht auf die Technische Dokumentation
  • Informationen, die das Produkt gibt, und explizite Informationen auf Produkt und Verpackung

Falko Riedel, Geschäftsführer, Riedel Gesellschaft für Informationsgestaltung und Dokumentation mbH

Lektion 3
Wie Sie mit Sicherheits- und Warnhinweisen umgehen

  • Fünf Arten von Sicherheits- und Warnhinweisen
  • Wie Warnhinweise entstehen: Informationsprozess und Risikobeurteilung
  • Aufbau eines Sicherheitskapitels
  • Warnhinweise normenkonform gestalten
  • Wovor muss ich warnen: Besonderheiten von Zielgruppen und Märkten
  • USA: Die Katze in der Mikrowelle
  • Hilfreich: Die Sicherheitsbroschüre

Roland Schmeling, Geschäftsführer, Schmeling + Consultants Unternehmensberatung für Technische Dokumentation und Information

Lektion 4
Wie Sie eine benutzergerechte Technische Dokumentation planen, konzipieren und gestalten

  • Ein Informationsprodukt muss viel leisten – Vorüberlegungen für das Konzept
  • Produktkategorien/Handlungen am Produkt – und welche Anforderungen sich daraus für das Informationsprodukt ableiten lassen
  • Benutzer-Archetypen – mit welchen Benutzertypen und Zielgruppen ich rechnen muss und wie ich ihnen gerecht werde
  • Wer macht was wann wie wo? – Fragestellungen, die zur geeigneten Gestalt des Informationsprodukts beitragen
  • Aufmachung, Ausstattung und Typografie – so machen Sie Ihr Informationsprodukt fit für seinen Einsatz
  • Navigation und Struktur – so führen Sie Ihre Informationsbenutzer zum Ziel
  • Terminplanung und Kostenkalkulation – so bringen Sie Ihr Informationsprodukt in den richtigen Rahmen

Peter Oehmig, Technischer Redakteur, Heidelberger Druckmaschinen AG

Lektion 5
Wie Sie verständliche Technische Dokumentationen gestalten

  • Die Systematisierung des Lesers – Wer liest Gebrauchsanleitungen?
  • „Verstehen“ verstehen und messen – Wer steigt wann aus und wie kann man dies verhindern?
  • Technische Inhalte kommunizieren – Text oder Bild, Tabelle oder Glossar ...?
  • Technische Dokumentation weltweit – Wie wird eine Technische Dokumentation gut übersetzbar?
  • Die Last des Autors – Kann man (Be-)Schreiben lernen?

Prof. Dr. Anne Lehrndorfer, Studiengangsleiterin, Hochschule für Angewandte Sprachen

Lektion 6
Wie Sie ein effizientes Terminologiemanagement einführen und sichern

  • Zentrales Knowhow der Terminologiearbeit
  • Bedeutung für das Unternehmen
  • Terminologie extrahieren und bereinigen
  • Abteilungsübergreifende Arbeit organisieren
  • Der Terminologiebeauftragte
  • Unterstützung durch Systeme
  • Vernetzung mit dem Übersetzungsmanagement

Sabine Fritz, Übersetzerin und Computerlinguistin, Geschäftsführerin, Fritz Communication

Lektion 7
Wie Sie Qualität und Wirtschaftlichkeit gleichzeitig erreichen – Standardisierung und Modularisierung

  • Einsparungspotenziale durch Standardisierung und Modularisierung
  • Beispiele erfolgreicher Standardisierung
  • Einführung in die funktionale Betrachtungsweise von Dokumenten
  • Häufig verwendete Elemente bestimmen
  • Standardisierung mit Funktionsdesign: die vier Ebenen
  • Der vollständige redaktionelle Vorrat
  • Redaktionsleitfäden – dokumentiertes Knowhow
  • Geeignete Tools: Von Word bis Content Management
  • Standardisierung einführen: Wie leiste ich Überzeugungsarbeit im Unternehmen?

Prof. Schäflein-Armbruster und 
Prof. Jürgen Muthig, Professor für Technische Kommunikation und Dokumentation, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, Vorsitzender, tekom – Fachverband für Technische Kommunikation und Informationsentwicklung

E X T R A
Redaktionsleitfäden für unterschiedliche Bedürfnisse

Lektion 8
Wie Sie Bilder, Grafiken und Filme funktional, attraktiv und wirtschaftlich einsetzen – ein Überblick über aktuelle Visualisierungsmethoden

  • Ein Bild sagt mehr als 12.000 Worte – warum reine Textanleitungen wenig anwenderfreundlich sind
  • Grafik, Foto, Zeichnung, Film – das richtige Visualisierungsmittel aussuchen
  • Sachgerecht fotografieren – der Technikredakteur als Fotograf
  • CAD-Daten portieren – neue Werkzeuge für die wirtschaftliche Übernahme in Betriebsanleitungen
  • Utility-Filme – Bewegtbilder für interaktive multimediale Dokumentation
  • Multimedia-Instruktionen – immer noch viel zu teuer. Oder vielleicht doch nicht?
  • Grundzüge der Gestaltung – Empfehlungen zur didaktisch vernünftigen Umsetzung

Prof. Dr.- Ing. Ulrich Thiele, THIELE DOKUMENTATION+MEDIA, Fachhochschule Gießen-Friedberg – Technische Redaktion und Multimediale Dokumentation

Lektion 9
Wie Sie mit Ihren Zulieferern effizient zusammenarbeiten

  • Grundlagen: Was muss ein Zulieferer an Technischer Dokumentation zur Verfügung stellen?
  • Zulieferdokumentation im Anlagenbau: Anforderungen an die Gesamtdokumentation nach Maschinenrichtlinie 98/37/EG (2006/42/EG) und DIN Fachbericht 146
  • Gesamtdokumentation erstellen: Zulieferinformationen effizient und standardisiert in die Gesamtdokumentation integrieren
  • Qualität sicherstellen: Anforderungen an Zulieferer spezifizieren und durchsetzen
  • Besondere Ansätze: Zulieferinformationen standardisieren nach VDI 4500, Blatt 3 und VDMA 66320

Tilo Ried, Business Process Manager, Bauer Maschinen GmbH

Lektion 10
Welche Bedeutung ein effizientes Übersetzungsmanagement für Ihr Unternehmen hat

  • Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Übersetzung
  • Grundlagen einer kostengünstigen und qualitativ hochwertigen Übersetzung: Strukturierung, Wiederverwendbarkeit, verwendete Terminologie
  • Zu berücksichtigende Normen
  • Aspekte zur Zeiteinsparung
  • Organisatorische Regeln und Absprachen
  • Wirtschaftliche Betrachtungen

Dr.-Ing. Wolfgang Sturz, Geschäftsführender Gesellschafter, Sturz Gruppe GmbH und Geschäftsführer, Transline Deutschland Dr.-Ing. Sturz GmbH

Ihr Ansprechpartner:
Petra Koenen
Tel.: +49 (0) 211/9686-3181
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