Schriftlicher Lehrgang
Fachliche Leitung:
Thomas Dosch, Präsident, Bioland Verband für organisch-biologischen Landbau e.V.
Lektion 1
Verbraucherverhalten und Verbrauchertrends bei Bio-Produkten
- Bio als Trendsegment
- Bio-Boom und Bio-Käufer
- Hintergründe des Bio-Konsums: Wertorientierungen und Ernährungsstile
- Motive der Bio-Kunden
- Kaufverhalten bei Bio-Lebensmitteln: Kernzielgruppe und Selten- und Gelegenheitskäufer
- Preisbereitschaft bei Bio-Produkten
- Einkaufsstättenpräferenzen der Bio-Käufer
- Markenvorlieben der Bio-Käufer
- Marktchancen für die Zukunft
Professor Dr. Achim Spiller, Professor am Lehrstuhl „Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte“, Institut für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung, Georg-August-Universität Göttingen
Lektion 2
(Lebensmittel-)Rechtlicher Rahmen
- Anwendungsbereich und Inhalt der EG-Öko-Verordnung
- Umsetzung im nationalen Recht: Öko-Landbaugesetz und -Verordnung
- Bio-Siegel und Verwendungsvoraussetzungen: Öko-Kennzeichengesetz und -Verordnung
- Bedingungen für die Kennzeichnung und Varianten
- Novel Food/GVO und Bio-Lebensmittel
- „Health Claims“ und Bio-Lebensmittel
- Zukunftsausblick
Michael Weidner, Rechtsanwalt und Partner, Dr. Schmidt-Felzmann & Kozianka
Lektion 3
Qualität beginnt schon beim Anbau
- Sicherung der Rohstoffversorgung: Verarbeitersicht
- Unterschiede zu konventionellen Rohstoffen
- Sicherung der Rohstoffqualitäten/-mengen
- aus Erzeugersicht
- aus Handelssicht im Frischebereich
- Bio-Anbau
- Vorgaben
- Erfordernis speziell angepasster Sorten/Rassen
- Bedeutung der eigenen Forschung/Entwicklung
- Qualitätssicherung
- bei Bio-Rohstoffen von außerhalb und innerhalb Deutschlands
- aus Verarbeitersicht
- Rohstoff-Herkunft: Verbandsware, EU-Ware
- Sinnhaftigkeit: Bio-Gehalt weit gereister Rohstoffe, Umweltgedanke bei importierten Rohstoffen, Soziale Aspekte des Bio-Anbaus
Werner F. Manglus, Geschäftsführer, WBA BioMarken Agentur
Lektion 4
Qualität in der Produktion weiterverarbeiten und halten
- Was macht den Unterschied?
- Qualitätsvorgaben: Rohstoffe, Verfahren, Zutaten und Zusatzstoffe
- Qualitätssicherungsmaßnahmen für Rohstoffe und Endprodukte
- Verantwortung des Herstellers
- Was erwarten die Käufer/Kunden?
- Besser als die Konkurrenz sein
Cornelia Schönbrodt, Koordination Qualitätsarbeit, Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) Herstellung und Handel e.V.
Lektion 5
Erfolgsfaktoren einer Bio-Marke
- Bio-Marken-Darwinismus
- Markenstrategie
- Dachmarke, Subbrand oder Zweitmarke?
- Packaging-Design
- Bio im Discount
- Case Studies
Tim Hackert-Wilberg, Geschäftsführer, wertmarke hamburg GmbH
Lektion 6
Die Bio-Marke in der Kommunikation
- Wettbewerbsvorteile durch optimale Positionierung
- Markt und Zielgruppe
- Das Konzept
- Klassische Kommunikation
- Neue Wege in der Kommunikation
- Case Studies
Susanne Weller, Weller Media
Lektion 7
Bio im Lebensmitteleinzelhandel (LEH): Erfolgsfaktoren
- Kundenbedürfnisse berücksichtigen und nutzen
- Aufbau eines Bio-Sortiments
- Integration ins Produktsortiment/Category-Management
- Unterscheidung zu Wettbewerbern
Dr. Sylvia Pfaff, Geschäftsführerin, Food Information Service (FIS Europe)
Lektion 8
Bio im Naturkostfachhandel: Erfolgsfaktoren
- Definition Naturkostfachhandel
- Vom Bio-Laden zum Bio-Supermarkt
- Sortimentsstruktur, Sortimentsschwerpunkte
- Mitarbeiterqualifikation
- Abgrenzung zum LEH
- Marken und Handelsmarken im Naturkostfachhandel
- Glaubwürdiges Marketing
Michael Radau, Vorstand, SuperBioMarkt AG